GALERIE Z
JO21: Gerhard Neumaier: Ikonen der Hoffnung und Ornamente des Glücks
FE50: Hinsetzen und Staunen! Eine Gruppenausstellung mit rollierendem ‚Primus inter Pares‘.
Ikonen der Hoffnung und Ornamente des Glücks
„Es quoll und trieb nun überall – mit Leben, Farben, Duft und Knall.“
Bilder und Objekte aus dem postmedialen Œuvre von Gerhard Neumaier erzählen von Hoffnung, Glück und der Kraft kultureller Zeichen.
Poetische Werke wie „Wem das Ornament blüht“, „An Ort und Stille steht und wächst“, „Gedanken fliegen, Träume fort“ oder „Küche ohne Ausgang“ eröffnen Bildräume voller Hoffnung, Erinnerung und neuer Perspektiven.
Die Ausstellung spannt einen Bogen vom einfachen Glück bis zur Hybris der Moderne. Ein Kreuz aus fünf Glücksklee-Kondensmilchdosen wird zum Sinnbild von Hoffnung, Fürsorge und dem einfachen Glück.
Eine ikonoklastische Enthüllung: Das Transfransenbord „Sky God“ thematisiert Macht, Verführung und die Hybris der Moderne. Mit über 10.000 Perlen und Schmucksteinen enthüllt es, wie Glückszeichen ihre ursprüngliche Bedeutung verlieren, überhöht, vereinnahmt und schließlich missbraucht werden können.
„Ikonen der Hoffnung und Ornamente des Glücks“ lädt dazu ein, den Weg vom einfachen Glück bis zur kritischen Auseinandersetzung mit der Überhöhung von Glückszeichen neu zu entdecken.