Galerie Schlichtenmaier
Zeitgenössische Positionen
Bestand und Haltung 2
Die Galerie Schlichtenmaier zeigt Flagge und lotet ihr Profil aus. In Zeiten des Wandels, der Angriffe auf die uns vertraute Werteordnung und der gesellschaftlichen Bedrohungen kommt der Kunst die Rolle als Anker in der Brandung zu. Nach dem Blick ins klassische Galerieprogramm im Februar 2026 mit einem eher exemplarischen Ausflug in die Gegenwartskunst kommt diese nun, pünktlich zum Art Alarm, voll zur Geltung. Wir öffnen einmal mehr die Lager der Galerie, um den Bestand vor Augen zu führen, doch auch um die Beständigkeit und die Haltung in den Arbeiten unserer tätigen Künstlerinnen und Künstler zu präsentieren - von Kirstin Arndt bis Xianwei Zhu.
In annähernd 20 verschiedenen Positionen zeigen wir Malerei, Fotografie, Bildhauerei und Objektkunst, die sich allesamt als standhaft erweisen, hier technisch fundiert, dort experimentierfreudig innovativ. Diese Positionen entstehen da, wo künstlerische Haltung nicht angepasst wird, sondern sich in dynamischer Auseinandersetzung mit, zuweilen auch in Abgrenzung von unserer Zeit bewährt – ein dauerhafter und lebendiger Reflexionsprozess über Kunst und Welt.
In diesem Sinne ist der Bestand der Kunst weniger ein archivierter Zustand als eine aktive Form der Konzentration und der geistigen Präsenz.
Weitere Namen im Programm neben H. Antes, R. Fleck und C. Schleime : Anna Bittersohl, Katrin Brause, Thomas Deyle, Wolfgang Flad, Camill Leberer, Hiroyuki Masuyama, Jan Muche, Martin Bruno Schmid, Luzia Simons, Manuela Tirler u.a.m.